3x Gold und 19 Gewinner – Erster Karlsruher Coaching LAB Methodenprüfstand

„Coaching erleben und gemeinsam weiterentwickeln“ lautet unser Karlsruher Coaching LAB Motto. Dass dies nicht nur leere Worte sind wurde gestern auch beim ersten Karlsruher Coaching LAB Methodenprüfstand deutlich. Ausprobieren und experimentieren konnten dabei nicht nur unsere drei Methodengeber, sondern jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen und neue Dinge auszuprobieren.

Martin Endara beschäftigt sich seit zwei Jahren intensiv mit dem Thema sinnesorientiertes Coaching und Phänomenen wie dem „Proust-Effekt“ (Erinnerungen der Vergangenheit werden mit einem Duft oder Geschmack wieder wachgerufen). In seiner privaten „Methoden-Werkstatt“ tüftelte er an einer passenden Coaching Methode. Aber funktioniert der Ablauf für einen Klienten? Ist die Methode verständlich und nachvollziehbar für Kollegen? Unser Angebot im Methodenprüfstand: Im geschützten Rahmen ausprobieren und Feedback einholen. Und tatsächlich fanden sich schnell Freiwillige: sowohl „Coaches“, die eine kurze Einführung in die Methode bekamen und „Klienten“, die ein kleines Anliegen zur Verfügung stellten und mittels der Methode bearbeiteten.

Johannes Brehme vom „Redesign Future – Labor für Zukunftsgestaltung“ ist Spezialist für Zeitreisen der besonderen Art. Er nahm uns vom Rheinhafen aus mit, auf der „Road to Hell“ ins Jahr 2020 und direkt zur (natürlich fiktiven) Beerdigung des Karlsruher Coaching LABs. Seine Methode setzt Johannes bereits erfolgreich in Form von Eintages-Workshops in Unternehmen ein. Frei nach dem Motto: lieber heute schon lustvoll ans Scheitern denken, als es morgen dann wirklich zu tun. Für unseren Methodenprüfstand hat er eigens eine „Schnupperstunde“ entworfen, bei der man einen tollen Einblick bekommen konnte, wieviel Spaß es machen kann sich die schlimmsten Horrorszenarien auszumalen, um dann beim Reflektieren auf ganz neue und wertvolle Ideen zu kommen wie man seine Unternehmung zukunuftsicher gestaltet.

Christian Hoffstadt ist nicht nur Berater und Coach, sondern auch ein experimentierfreudiger Amateurfotograf. Irgendwann entdeckte er, dass sich beide Interessen produktiv ergänzen, auch wenn die professionelle Form des Fotocoachings in Deutschland eher noch ein Nischendasein fristen. Er machte sich auf Spurensuche nach Stuttgart und Essen und traf auf Gleichgesinnte, die „Fotocoaching“ in ihrer Coachingpraxis professionell praktizieren. Im Methodenprüfstand bekamen wir in Karlsruhe die Möglichkeit dieses Feld einmal auszuprobieren. Dazu konnte jeder der wollte Fotos von seinen Händen aufnehmen lassen, die von der Kamera direkt auf einen großen Bildschirm übertragen wurden. Durch kurze Fragestellungen wurde man zur Selbstreflexion angeregt oder konnte auf das ressourcenorientierte Feedback der Teilnehmerrunde zurückgreifen.

Nachdem alle Feedbackbögen ausgewertet waren konnten wir feierlich drei Goldmedaillen überreichen – hatte am Ende doch jede Methode auf ihre ganz eigene Weise überzeugt, sei es weil sie besonders innovativ und neu war, verständlich erklärt und angeleitet wurde oder der Transfer auf die eigene Arbeit leicht fiel. Aber auch die Teilnehmer konnten Gewinne mit nach Hause nehmen: Erfahrung, Aha-Erlebnisse, neue Methoden, Inspiration, Mut zum Methoden erfinden, neue Kontakte oder ein ganz persönliches Bild der eigenen Hände.

 

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